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Mentaltraining mit Musik

!!! Obwohl unsere Website momentan noch eine Baustelle ist, funktioniert schon Einiges aber noch nicht alles. !!!

Emotions-Skala

Die subjektive bipolare Skala für das Mentaltraining nutzen


Beim mentalen Training können wir uns die erreichten Effekte bewusst machen. Stress und Wohlbefinden lassen sich mit Hilfe dieser Skala differenziert einschätzen. Dabei handelt es sich selbstverständlich nicht um eine exakte Messung sondern um eine subjektive Einordnung des eigenen Empfindens. 


Nicht was wir erleben, sondern wie wir empfinden, was wir erleben, macht unser Schicksal aus.

(Marie von Ebner-Eschenbach)


Mentaltraining mit der Emotions-Skala


Skalen dieser Art werden oft in Coachings und Therapien angewendet und haben sich als hilfreich erwiesen. Die 0 markiert ein neutrales Gefühl, die -10 steht für den größtmöglichen Stress (unerträglich) und die (+)10 für das größtmögliche Wohlbefinden (schöner, angenehmer geht’s nicht mehr). Blockierende Emotionen werden im negativen Bereich der Skala eingeordnet — sonst gäbe es ja keinen Stress damit und ein Mentaltraining wäre dann ja auch nicht nötig. Ziel des Trainings ist es hier, möglichst auf die Einschätzung ‚0’ zu kommen. In diesem Fall wurde der Stress sozusagen neutralisiert. Auch -1 ist schon ein Ergebnis für den erfolgreichen Stressabbau. Die positive Seite der Skala kennzeichnet ‚negativen‘ Stress. 

Bei der Stressverarbeitung kann es manchmal sinnvoll sein, im positivem Bereich zu landen, das wäre eine überlegte individuelle Entscheidung. 

Beispiele: 

Ein Lehrer hat Probleme damit, vor der Klasse zu stehen und es ist sein Ziel über die Stressbewältigung hinaus dahin zu kommen, dass er sich vor der Klasse gut fühlen kann. Er möchte also den unteren positiven Bereich ansteuern. 

Wenn jemand emotionalen Stress mit Wespen hat, möchte er ihn wahrscheinlich möglichst loswerden und nicht noch ein positives Gefühl mit Wespen verbinden — also wäre das Ziel -1 oder 0.


Beim Training können wir zwischen den Arbeitsschritten immer wieder neu einschätzen, welches der aktuelle Skalenwert ist und möglicherweise Fortschritte feststellen.